Ein Bastelversuch

Aus der MP40Spring eine AEG basteln.

von tonix
Version 1.0

Als ich mir vor rund 10 Jahren die erste billig MP40 von Double Eaglge M40 gekauft habe, denke ich darüber nach daraus eine AEG zu basteln, um in den Genuss von Schnellfeuer zu kommen. Obwohl inzwischen Besitzer einer AEG MP40 von GSG, hatte ich kurfristig doch den Entschlss gefaßt es nochmal zu versuchen. Hier nun das vorläufige Ergebnis meines schnellen Entschlusses.

 

Verwenden wollte ich von Anfang an eine billige Gearbox aus einer einfachen AEG,  die man entweder billig ersteigern kann oder aus einer alten defekten überflüssigen Softair ausbauen  kann. Dann war es tatsächlich so einfach, wie ich es mir vorgestellt habe. Dort wo normalerweise der Mechanismus für den Federdruckzylinder eingebaut ist, habe ich Platz für die Gearbox geschaffen. Dabei habe ich darauf geachtet, Leisten und Noppen nur soweit wegzuschneiden, wie die Gearbox (1.) tatsächlich Platz benötigte. Das hat mir das anfertigen einer extra Befestigung für die Gearbox erspart. Seitlich wir die Gearbox von den Resten dieser Leisten und Noppen festgehalten, genauso wie Hinten und vorne Reste (2.) die Gearbox ausreichen stabilisieren. Trotzdem habe ich noch zwei (3.)Stifte eingeplant, die ein verrutschen der Gearbox absolut sicher ausschließen sollen.. 

 

Für den Lauf und das HopUP habe ich Lauf Teile einer alten Softair benutzt (Well R5, wenn ich mich recht erinnere) und diese in die Halterung für den Lauf der Federdruck MP eingefügt. Dazu mußte ich ein Teil der alten BB Zuführung (4.) wegdremeln, Soviel, dass HopUP direkt an die Gearbox anlag. Damit das HopUp wirklich passte, habe ich einen Teil der Befestigung gekürzt. (5.).  Das Magazin habe ich einfach soweit gekürzt und aufgebohrt, dass es die Zuführung des HopUP (6.) überlappte.

Für den Abzug habe ich ein Gestänge aus einen Draht angefertigt, das über einen Hebel (7.) den Switch der Gearbox betätigen kann. Mit einrr kleinen Schraube (8.) habe ich den den Unterbrecher auf Automatik fixiert. Die MP40 sollte nur Automatik schießen und einen Feuerwahlhebel wollte ich auch nicht einbauen. Beim Magazin wäre zu erwähnen, dass die BB nun nicht mehr oben festgehalten werden und rauskullern. Das ist aber nicht tragisch, denn die Magazinfeder kann man zum füllen unten festklemmen und erst beim einschieben über einen Knopf wieder lösen. Perfekt für meine Zwecke.

 

Für den Akku habe ich reichlich Platz gelassen. Hier ist es dann doch komplizierter geworden, da ich keine einfache Lösung fand, wie man den Akku in die Softair rein und wieder raus bekommt. Ich hab mich entschlossen auf der rechten Seite eine Klappe anzubringen, sodass man den Akku wechseln und laden kann.



Zum Abschluss habe ich noch ein paar Gewichte eingebaut, die ich mit Verpackungsschaum, hinten zu sehen, klapperfrei fixiert habe.

 

Erfolgreich? JAEIINNNN. Die Gearbox geht. Der Akku geht rein und raus. Wenn die Gearbox richtig losrattert, ist das schon akkustisch ein toller Effekt und Fortschritt zu vorher. Grins. Das rattern überträgt sich auf die ganze Softair und man merkt, eine stabile Befestigung ist wirklich nötig. Aber...es kommen keine BB aus dem Lauf geschossen. Die BB kullern nur. Dafür löst sich aber das Frontset vom Lauf, überfordert vom rattern der Gearbox. Grins. Soweit so schlecht.

Fehler gefunden. Konstruktionsfehler vom Designer :). Ursprünglich war ein anderes HopUP vorgesehen, das aber beim anpasssen an das Magazin kaputt ging. Ich habe dann ein neues HopUp genommen, aber nicht das Nozzle angepasst. Das Nozzle war darum einfach zu kurz und hat die ganz Luft aus fast 1 cm Entfernung auf die BB verpusted. Das ging natürlich nicht. Ich hab dann das Nozzle der Gearbox verlängert, eine Bastelei, mit einem dünneren Röhrchen und einem weiteren, baugleichen Nozzle zur Verlängerung aufgesteckt. Danach hat das Teil gut funktioniert. Schußleistung etwa 0.78-0,845 Joule und eine Wahnsinns ROF.

Auf dem nächsten Bild sieht man wie ich den Akku untergebracht habe. Die Klappe wird in einem Scharnier darübergeschoben.

Hier mit geschlossener Klappe.

Nun könnte man noch etwas spachteln und lackieren. Aber an dieser Stelle will ich aber Schluß machen. Ich habe mir bewiesen, das man einen solchen Umbau erfolgreich vornehmen kann. Doch haben sich weiter Schwachtstellen ergeben, zum Beispiel am Magazinhalter und an der Verstellung für das HopUp, das der Aufwand immer größer wird und ein Ende nicht absehbar ist.

Bis zum nächsten mal, wenn es heißt, wie bau ich aus einer Federdruck Scorpion, eine AEG ;)