von tonix
Version 1.0

Bei Ebay habe ich ein nach langem suchen einen günstigen Chronometer gefunden. Der Preis war das entscheidende Argument, das mich zum Kauf veranlasste.
Hier der Link zu dem Angebot
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=160336841439&ssPageName=STRK:MEWNX:IT

Nach eine Lieferzeit von 3 Wochen ist der Chrono, ohne Zollprobleme, bei mir angekommen. Bezahlt habe ich inklusive Versand 39,31 Euro, per Paypal. Geliefert wurde in einer kleinen Pappschachtel ohne Batterien mit einer englischen Anleitung auf einem DinA4 Blatt.
Die Anleitung ist ausreichend, aber in einem Punkt falsch. In der Anleitung steht, das wenn drei F oder drei Striche im Display zu sehen sind, soll man den Chrono für drei Sekunden ausschalten. Dies ist Richtig für "FFF" aber falsch für "---". Das Gerät ist, im Gegenteil, funktionsbereit, wenn die drei Striche zu sehen sind.
Der Chrono ist aus nicht besonders bruchfestem Plastik. Für ein empfindliches Messgerät steht die äußerliche Stabilität aber nicht im Vordergrund. Zwei kleine Standfüße erlauben das Aufstellen auf einer glatten Oberfläche. Trotzdem steht der leichte Chronograph nicht sehr fest und ist leicht umzustoßen oder zu verrücken. Bohrlöcher erlauben aber das anbringen von schweren und/oder größeren Standfüßen oder das Befestigen auf einem Stativ.
Zu der Präzision kann ich keine zuverlässigen Angaben machen, aber erste Tests zeigen zumindest, dass Schwankungen in der Schußstärke angezeigt werden. Ein relativer Vergleich ist so gut möglich.
Der Chrono von Fidragon liefert Messergebnisse zwischen 1 und 999 fps. Getestet werden kann mit 0,20er und 0,25er BBs.
Die Ergebnisse kann das Gerät in "Meter pro Sekunde", in "feet per second" und direkt in "Joule" anzeigen. Man kann die Anzeige nach der Messung umschalten und so die gemessene Geschwindigkeit in allen drei Werten anzeigen.

Der gemessene Wert in Joule (2,01)

Der gleiche Wert in feet per seconds

und hier in Meter pro Sekunde
Zusätzlich zur Schußstärke kann das Gerät auch die ROF messen, soweit sie im Bereich von 6-25 RPS liegt.
Das umschalten funktioniert über lediglich zwei Knöpfe, mit denen man durch die Werte durchschalten kann. Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich dann noch der Ein/Ausschalter.

Das mir gelieferte Gerät benötigt 4 AA Batterien. Baugleiche Geräte benötigen allerdings nur 3 AA Batterien. Ob dies eine Indikator für andere Unterschiede ist, kann ich nicht sagen.
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Mein Fazit:
Im vollen Vertrauen auf die richtige Eichung des Gerätes, ist der Chronograph von Fidragon eine Budget Empfehlung wert. Er ermöglicht das schnelle Überprüfen der Schußstärke ohne bei der Bedienung viel falsch machen zu können. Eine Schwäche ist die fehlende Hilfe beim Ausrichten der Softair. Hier ist vom Tester eine ruhige Hand und genaues Zielen gefragt. Eine Auflage für den Lauf der Softair, zum zuverlässigen ausrichten der Softair kann sich der Benutzer aber selber anfertigen. Vor allem dann, wenn er das Gerät öfter benutzen muss.